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Westfalen in der Landesentwicklung angemessen berücksichtigen

Westfalen in der Landesentwicklung angemessen berücksichtigen

Westfalen-Lippe dokumentiert seine Leistungsfähigkeit in seinen hervorragenden Teilregionen wie als erfolgreicher Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gleichermaßen. Die Aufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP) war eine gute Gelegenheit, Westfalen-Lippe sachgerecht und angemessen in einem der führenden Wirtschaftsräume Europas und der Welt zu positionieren. Nordrhein-Westfalen kann diese Position nur mit Westfalen-Lippe behaupten und ausbauen.

Daher ist es nur konsequent, wenn der Landesentwicklungsplan dies am Ende einer intensiven Diskussion auch aufgreift. Der Schlüsselsatz in der Stellungnahme der Westfalen-Initiative dazu heißt: „Kooperation und funktionale Arbeitsteilung sollen insbesondere in den Metropolregionen Ruhr und Rheinland sowie in gleicher Weise in der mittelstandsgeprägten Wachstumsregion Westfalen-Lippe Synergien ausschöpfen und dazu beitragen, die metropolitanen Funktionen im gesamten Metropolraum Nordrhein-Westfalen gezielt auszubauen.“

Die Westfalen-Initiative reiht sich mit dieser Formulierung ein in eine Vielzahl westfälischer Organisationen, die gleichermaßen die besondere Berücksichtigung Westfalen-Lippes einforderten. Besonders zu nennen ist in diesem Zusammenhang die gemeinsame Sitzung der drei westfälischen Regionalräte Arnsberg, Detmold und Münster am 11. März 2016. Deren Ziel war, die gesamte Region als starkes Westfalen-Lippe für eine erfolgreiche Zukunft im überregionalen und internationalen Standortwettbewerb noch besser zu positionieren und ihr in der Landesentwicklung den angemessen Platz einzuräumen.

Am Ende dieser herausragenden Veranstaltung stand die einstimmige Verabschiedung einer Resolution, die mit folgenden Sätzen endet: „Wir wollen ein starkes Westfalen-Lippe – wettbewerbsfähig im internationalen Maßstab, dynamisch im Strukturwandel und offen für neue Ideen und nachhaltige Entwicklungen sicherstellen. Dafür werden sich die drei Regionalräte aus Arnsberg, Detmold und Münster zusammen mit allen Verantwortlichen in Westfalen-Lippe auch in Zukunft einsetzen und konkrete Vorschläge für eine zukünftige Kooperation erarbeiten. Dafür brauchen die Regionen die Unterstützung des Landes, des Bundes und der EU; diese fordern wir nachdrücklich ein.“

Letztendlich waren die westfälischen Initiativen erfolgreich in ihrem Bemühen, Westfalen-Lippe mit angemessener Formulierung im LEP aufzunehmen. Der Landtag hat richtig entschieden, als er am 14. Dezember 2016 dem vom Kabinett am 5. Juli 2016 mit den gewünschten Ergänzungen aufgestellten LEP zustimmte.

  • Datum 23. November 2017
  • Schlagwörter Pressearchiv, Standpunkte