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Oberzentren endlich durch B64n verbinden

Oberzentren endlich durch B64n verbinden

Das Bundesverkehrsministerium ist überzeugt von der „Wichtigkeit der Verkehrsachse Münster (A1) – Rheda-Wiedenbrück (A2) im Zuge der B51/B64 für die Wirtschaft und Menschen in der Region“. Ziel sei dabei „neben einem leistungsfähigen Ausbau auch die Verkehrsverhältnisse in den Ortslagen zu verbessern“. Das hat das Ministerium in einem Schreiben der Westfalen-Initiative mitgeteilt. Es antwortet damit auf einen Brief, in dem die Westfalen-Initiative nachdrücklich im Zuge des Ausbaus der B64n für eine Wiederaufnahme der drei Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock/Clarholz in die höchste Dringlichkeitsstufe des Bundesverkehrswegeplans plädiert hatte.

Die unzureichende Verkehrsverbindung zwischen den beiden Oberzentren Münster und Bielefeld „behindert die Mobilität der Menschen wie die Leichtigkeit des Güterverkehrs gleichermaßen. Damit fehlt eine wichtige Komponente zur Weiterentwicklung des zentralen westfälischen Raums“, bemängelt Dr. Eberhard Christ. Der Geschäftsführer der Westfalen-Initiative sieht in der Reaktion aus dem Hause von Minister Alexander Dobrindt ein positives Signal zur Behebung des seit langem mangelhaften Zustands. Klar ist ihm aber auch, dass noch wichtige Hürden zu nehmen sind. Dabei bereitet ihm die gesamtwirtschaftliche Bewertung der Notwendigkeit des Ausbaus der B64n weniger Sorge als die in der Ministeriumsantwort aufgeworfene Frage, wo die drei Ortsumgehungen „unter Berücksichtigung des verfügbaren Finanzvolumens die Dringlichkeitsreihungen“ erreichen.

  • Datum 23. November 2017
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