Stiftung Westfalen-Initiative > Fakten > Ein Land zum Wohlfühlen

Ein Land zum Wohlfühlen

Ein Land zum Wohlfühlen

Westfalen und Westfälinnen mögen sich und andere Menschen. Sie rücken zusammen, wenn´s eng wird, lassen sich ansonsten aber Platz und gucken sich nicht gegenseitig in die Töpfe. Sie können einander sogar aus dem Weg gehen. Denn die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt mit 381 Menschen je Quadratkilometer deutlich unter dem NRW-Landeswert (515).

Einheimische und Gäste fühlen sich wohl in Westfalen, das Platz vier unter 19 Wohn- und Freizeitregionen in Deutschland einnimmt. Das belegt der Post-Glücksatlas 2016, der entscheidende Zahlen und Daten zur Zufriedenheit ausweist. Dass es sich in Westfalen gut leben lässt, bestätigt auch die in weiten Teilen der Region über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt liegende Lebenserwartung.

Westfalen pflegen die Geselligkeit und verstehen zu feiern. Wer an den Volksfesten teilnimmt, die vielfach aus der Historie entstanden sind und wie das Liborifest in Paderborn eine lange Tradition haben, erlebt es hautnah. Die Cranger Kirmes in Herne beispielsweise zieht jährlich im August vier Millionen Menschen aus nah und fern in ihren Bann. Gleich drei Mal im Jahr wird das Sendschwert als Zeichen des Marktfriedens in Münster am historischen Rathaus aufgesteckt und Hunderttausende kommen zu dem Nachfolgefest des mittelalterlichen Kirchmarktes.

Bier und Korn sind feste Bestandteile westfälischer Gastlichkeit. Die Küche der Region ist heute so vielfältig wie das selbst, lebt aber aus der Tradition deftiger Kost und hat es damit zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Knochenschinken und Mettwurst, Pumpernickel und Stuten munden ebenso wie Töttchen und Blindhuhn, Potthast und Möppkenbrot, Pickert und Potthucke – Gerichte, die es längst als regionale Köstlichkeiten in moderner Zubereitung gibt.

  • Datum 23. November 2017
  • Schlagwörter Fakten