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Neuausschreibung Engagement-Wettbewerb: WestfalenBeweger 2022/23

WestfalenBeweger 2022/23

Neuausschreibung

WestfalenBeweger 2022/23:

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Bürgerschaftliches Engagement stärkt den Zusammenhalt und erhöht die Lebensqualität vor Ort. Ob in Sport- oder Kulturvereinen, Jugendgruppen oder bei der freiwilligen Feuerwehr: Viele Vereine und Initiativen beleben gemeinsam Stadt, Dorf und Quartier. Sie sind eine Bereicherung für die Gesellschaft, geben immer wieder wichtige Impulse und setzen zukunftsweisende Projekte in Bewegung. Dies gelingt jedoch nur mit begeisterten Mitstreitern, fundiertem Methodenwissen und einer ausreichenden Finanzierung.

Um das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen zu stärken, schreibt die Stiftung Westfalen-Initiative zum achten Mal den Wettbewerb „WestfalenBeweger“ aus. Preisgelder bis zu 35.000 Euro stehen zur Verfügung. Außerdem können sich die Wettbewerbsteilnehmer in Workshops weiter qualifizieren.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2022.

Auslobung 2022: Zukunftsprojekte in Bewegung bringen

Der Wettbewerb „WestfalenBeweger 2022/23“ besteht aus zwei Stufen: Start- und Qualifizierungs-Phase (2022) und spätere Auszeichnung mit dem Preis (2023). Eine Jury wählt zunächst zehn Starterprojekte aus dem Feld der Bewerbungen. Diese werden mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 2.000 Euro ausgestattet. Die Stiftung Westfalen-Initiative unterstützt diese Vorhaben im Verlauf des Wettbewerbsjahrs auf dem Weg von der Vorbereitung hin zur konkreten Umsetzung durch Qualifizierungs- und Netzwerkangebote, wie Workshops und Hinweisen zu anderen Angeboten.

Nach 10 Monaten prüft die Jury die Projektfortschritte und zeichnet die besten Starterprojekte mit dem WestfalenBeweger-Preis aus, der nochmals mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Über die Höhe der einzelnen Preisgelder entscheidet die Jury.

Auswahlkriterien

Der Wettbewerb richtet sich an alle Vereine, Bürgerstiftungen und Initiativen in Westfalen, die in ihrer Organisation ein bestehendes Themenfeld weiterentwickeln, ein neues vielversprechendes Projekt in Gang setzen wollen und andere für ihre Ideen begeistern können. Es werden gute Ideen und zukunftsweisende Konzepte gesucht. Diese Zukunftsprojekte müssen längerfristig angelegt sein, sich durch ein breites bürgerschaftliches Engagement auszeichnen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen aufzeigen, die übertragbar sind. Die Organisation sollte gut vernetzt sein und im Projekt mit Partnern zusammenarbeiten.

Dabei können sich ausdrücklich auch unorganisierte Initiativen, die bisher noch ohne Rechtsform geblieben sind, oder Engagierte mit einem Hintergrund aus sozialem Unternehmertum um die Preise bewerben

Wir freuen uns, wenn Ihre Ideen und Projekte die Stiftungszwecke der Westfalen-Initiative widerspiegeln, d.h. eine Nähe zu Stichworten wie Subsidiarität und Eigenverantwortung, aber auch Solidarität verstanden im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe, besitzen.

Mit welchem Thema und wie kann ich mich bewerben?

Inhaltlich kann die Projektidee alle Bereiche des bürgerschaftlichen Engagements umfassen, von der Flüchtlingshilfe, dem Einsatz für Menschen mit Handicaps bis hin zu Kultur, Sport oder Denkmalpflege.

Auf der Internetseite können Sie sich mit dem Bewerbungsformular vertraut machen. Wir erwarten eine kurze Darstellung Ihres Projekts, Ihrer Ziele, einen Überblick über die Kosten sowie einige Informationen über Ihre Organisation.

Das Qualifizierungsprogramm: Wann geht es los und was passiert im Wettbewerbsjahr?

Die ausgewählten Starterprojekte werden im Juni 2022 informiert. Im Laufe des Wettbewerbsjahres werden Qualifizierungsworkshops zu wichtigen Themen für bürgerschaftliches Engagement angeboten. Auf einem Treffen soll es auch Gelegenheit für den kollegialen Austausch geben.

Die Projekte werden im Zeitraum von Juni 2022 bis März 2023 begleitet. Für die Bewerbung um den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten WestfalenBeweger-Preis ist ein kurzer Abschlussbericht Anfang 2023 erforderlich. Die Preisverleihung erfolgt im Sommer 2023.

Wer wählt die Projekte aus? Mitglieder der Jury

Der „WestfalenBeweger“-Jury gehören Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur), Dr. Klaus Balster (FLVW), Martina Grote (NRW-Stiftung), Stephanie Krause (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen NRW), Prof. Dr. Elisabeth Timm (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) sowie der Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative an.

Unsere Preisträgerinnen 2020/21:

Die Gewinnerprojekte 2020/21 wurden im September 2021 in der Stadthalle Soest ausgezeichnet. Alle Infos zu den Preisträgerinnen finden Sie hier (Westfalen-Beweger 20/21)

Hier finden Sie den Wettbewerbs-Flyer

Zum Bewerbungsformular

Kontakt

Harm Hendrik Esser

Tel. 0251 4888 3886

info@stiftung-westfalen-initiative.de

www.stiftung-westfalen-initiative.de

 

FAQ /Häufige Fragen

Welche Projektideen werden nicht gefördert? 

  • Projekte, die außerhalb von Westfalen liegen
  • Projekte von Einzelpersonen und Organisationen, welche keine gemeinnützigen Zwecke verfolgen
  • Kapitalaufbau von Vereinen und Stiftungen
  • Politische oder religiöse Gruppen, wenn mit den Projekten ausschließlich politische oder religiöse Zwecke verfolgt werden
  • Aufgaben, die rechtlich verpflichtend von öffentlich-rechtlichen Körperschaften zu erledigen sind

Müssen die Projekte im Wettbewerbsjahr abgeschlossen werden?

Nein. Eine Umsetzung ist denkbar, aber nicht notwendige Voraussetzung. Es wird erwartet, dass wesentliche Schritte zur Umsetzung getätigt werden.

Welche Unterlagen müssen dem Antrag beigefügt werden?

Die Organisationen müssen ihrem Antrag Zeit- und Budgetplanung ihres Projektes sowie den aktuellen Freistellungsbescheid ihres Finanzamtes beifügen (wo vorhanden und ansonsten glaubhaft darlegen, dass gemeinnützige Zwecke verfolgt werden).

Sind Eigenmittel und Drittmittel Voraussetzung?

In der Regel sollen Eigenmittel (personelle und sachliche Ressourcen) vorhanden sein. Anderweitig eingeworbene Drittmittel können eingerechnet werden, sind aber nicht Voraussetzung.

Was muss bei der Zeitplanung für das Projekt beachtet werden?

Die Mittel der Stiftung Westfalen-Initiative können im Falle einer Förderung erst ab Datum der Bewilligung für die geplanten Aktivitäten ausgegeben werden. Eine rückwirkende Projektförderung ist nicht möglich. Andere beantragte bzw. vorhandene Mittel sind davon nicht betroffen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass der für das Projekt gewählte Zeitraum und die geplanten Arbeitsschritte realistisch sind.

Können Anträge nach der Ausschreibungsfrist eingereicht werden?

Nein, es gilt das Datum des Eingangs der Bewerbungsformulare. Für verspätet eingereichte Projektanträge besteht aber die Möglichkeit, in der nächsten WestfalenBeweger-Wettbewerbsrunde einen erneuten Antrag einzureichen.

 

  • Datum 10. Januar 2022
  • Schlagwörter Aktuelles, Heimatpflege