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Subsidiarität schafft Raum für Freiheit

Der Subsidiaritätsgedanke muss in Gesellschaft und Politik gleichermaßen verankert sein

Subsidiarität schafft Raum für Freiheit

Der Subsidiaritätsgedanke muss in Gesellschaft und Politik gleichermaßen verankert sein, um wirken zu können. Nur ein dezentraler Staat, der sich in seiner Macht beschränkt, eröffnet den Raum für individuelle Freiheit und Verantwortung und gibt ihnen den Vorzug. Er betont konsequenterweise die Selbstverantwortung des Einzelnen und fördert das Gefühl, selbst etwas tun zu können und zu müssen: sich engagieren, mitgestalten, Verantwortung übernehmen.

Unser Einsatz dient der Weiterentwicklung Westfalens als prosperierender und l(i)ebenswerter Region. Er folgt in allen Bereichen – von Kultur und Sport über die Wirtschaft bis zur Landesentwicklung – dem Grundgedanken, Entscheidungen auf der niedrigstmöglichen Ebene sowie nah bei den Bürgern zu treffen. Wir verstehen Subsidiarität also sowohl politisch als auch gesellschaftlich als zentrales Prinzip. Es setzt auf den aktiven Bürger und dessen ehrenamtliches Engagement als wesentliche Säule für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Dabei gilt es jedoch stets, die Balance zu wahren. Denn so unverzichtbar das bürgerschaftliche Engagement für das Gemeinwesen ist, so wenig darf es dazu dienen, die schwindende und vielfach mangelnde Finanzkraft von Staat und Institutionen zu kaschieren. Der ehrenamtliche Einsatz schützt die Gemeinschaft vor Überforderung. Er kann und darf aber nicht politische Lösungen für soziale Probleme ersetzen.

In dieser Haltung und bei vielen weiteren Themen, Vorhaben und Projekten werden wir tatkräftig unterstützt von vielen Westfälinnen und Westfalen. Ohne deren Kooperation, kollegiale Zusammenarbeit und kritische Begleitung wäre unsere Arbeit für eine positive Entwicklung der Region kaum möglich.

  • Datum 11. August 2017
  • Schlagwörter 2017, Pressemitteilungen