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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnet sich selbst als Westfalen und wird bundesweit in der – besonders überregionalen – Presse als solcher tituliert. Dies ist nur ein Beispiel, das die Eignung Westfalens als Begriff zur Verortung belegt. Er ist im Gegensatz zu neu konstruierten (Sub-)Regionen historisch fundiert und kann deshalb anknüpfen an Vorzüge, Eigenschaften und Einstellungen, mit denen die Region und ihre Menschen identifiziert werden. Westfalen ist also ein wichtiger politischer, kultureller und gesellschaftlicher Handlungsraum mit reicher Geschichte und einer Größe, die im Wettbewerb der Regionen bestehen kann. Im öffentlichen Bewusstsein aber hat es oft nur ein diffuses Image. Deshalb sind öffentliche und private Akteure schon lange aktiv, um die Region nach innen und außen zu stärken sowie ihr (Selbst-)Bild zu schärfen und strategisch nach innen und außen zu kommunizieren. Es geht darum, die Region in ihrer Gesamtheit zu repräsentieren. Westfalen zu einem stets präsenten relevanten Bezugsrahmen zu machen, ist ein dauernder Prozess. Die Stiftung Westfalen-Initiative stellt sich dieser Herausforderung. Es bedarf aber der Beteiligung aller, die hier leben, arbeiten, produzieren und regieren. Die Bevölkerung insgesamt muss sich wiederfinden, sei es als Arbeitnehmer oder Unternehmer, Politiker oder Kulturschaffender. Sie alle verfolgen ihre […]

Westfalen in der Landesentwicklung angemessen berücksichtigen

Westfalen in der Landesentwicklung angemessen berücksichtigen Westfalen-Lippe dokumentiert seine Leistungsfähigkeit in seinen hervorragenden Teilregionen wie als erfolgreicher Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gleichermaßen. Die Aufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP) war eine gute Gelegenheit, Westfalen-Lippe sachgerecht und angemessen in einem der führenden Wirtschaftsräume Europas und der Welt zu positionieren. Nordrhein-Westfalen kann diese Position nur mit Westfalen-Lippe behaupten und ausbauen. Daher ist es nur konsequent, wenn der Landesentwicklungsplan dies am Ende einer intensiven Diskussion auch aufgreift. Der Schlüsselsatz in der Stellungnahme der Westfalen-Initiative dazu heißt: „Kooperation und funktionale Arbeitsteilung sollen insbesondere in den Metropolregionen Ruhr und Rheinland sowie in gleicher Weise in der mittelstandsgeprägten Wachstumsregion Westfalen-Lippe Synergien ausschöpfen und dazu beitragen, die metropolitanen Funktionen im gesamten Metropolraum Nordrhein-Westfalen gezielt auszubauen.“ Die Westfalen-Initiative reiht sich mit dieser Formulierung ein in eine Vielzahl westfälischer Organisationen, die gleichermaßen die besondere Berücksichtigung Westfalen-Lippes einforderten. Besonders zu nennen ist in diesem Zusammenhang die gemeinsame Sitzung der drei westfälischen Regionalräte Arnsberg, Detmold und Münster am 11. März 2016. Deren Ziel war, die gesamte Region als starkes Westfalen-Lippe für eine erfolgreiche Zukunft im überregionalen und internationalen Standortwettbewerb noch besser zu positionieren und ihr in der Landesentwicklung den angemessen Platz einzuräumen. Am Ende dieser herausragenden Veranstaltung stand die einstimmige Verabschiedung einer Resolution, […]

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Gleichbehandlung der Landesteile unerlässlich

Gleichbehandlung der Landesteile unerlässlich Wer die Potentiale Westfalens voll entfalten gefördert und weiterentwickelt wissen will, muss mit Sorgfalt auf eine ausgewogene Entwicklung beider NRW-Landesteile achten. Zugleich gilt es, jede separatistische Tendenzen deutlich zurückzuweisen. Eine ausgewogene Verteilung der Schlüsselzuweisungen und Zweckzuweisungen des Landes ist sicher gegeben. Zugleich beklagen wir aber eine deutliche Unausgewogenheit zwischen den beiden Landesteilen bei der Verteilung, Zusammenführung und Neuerrichtung wichtiger Institutionen wie Behörden, wissenschaftlichen Instituten, hervorragenden kulturellen Einrichtungen. Auch die Verteilung der Gelder aus den Stiftungen des Landes werden wir weiter kritisch begleiten. Und wenn es um die Ausgewogenheit zwischen den beiden Landesteilen Nordrhein-Westfalens geht, dann gehört auch eine Beschäftigung mit der Frage dazu, wie Westfalen in der Wissens- und Medienvermittlung berücksichtigt und dargestellt wird und wie es sich selbst vermarktet. Die Stiftung Westfalen-Initiative unternimmt deshalb vieles, um bekannt zu machen, dass Westfalen ein „wirkliches Kraftpaket in unserem Land“ ist, wie es die ehemalige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft einmal gesagt hat. Die Arbeitslosenquote in Westfalen liegt deutlich unter der des Rheinlandes. Westfalen profitiert wirtschaftlich von einer vielfältigen mittelständisch geprägten Industrie. Viele dieser mittelständischen Unternehmen, oft Familienbetriebe, sind auf internationalen Märkten außerordentlich erfolgreich, ja Weltmarktführer, etwa im Maschinenbau, im Bereich Automotive oder auch in der Chemie, die Medienwirtschaft und […]

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Die Zukunft selbst in die Hand nehmen

Die Zukunft selbst in die Hand nehmen In einem geeinten und weiter zusammenwachsenden Europa sollte jede Region ihre Stärke kommunizieren und Aufmerksamkeit erzeugen. Zu einem selbstbewussten Westfalen beizutragen, das seinen Platz im regionalen Gefüge einnimmt, ist unser Auftrag. Westfalen ist ein historischer Raum mit gewachsenen Strukturen, eigenen Mentalitäten, Bindungen und Kulturen. Es ist lebenswert und stark, wirtschaftlich, kulinarisch und kulturell aufregend – und weiß dies oft selbst nicht. Allzu oft reduziert sich Westfalen selbst auf das falsche Klischee einer ländlich-behäbigen Idylle, prädestiniert für Urlaub auf dem Bauernhof. Wenn dies denn überhaupt auch Westfalen ist, so ist die Region ganz sicher weit mehr. Westfalen ist modern und darf selbstbewusst seine spezifischen Eigenheiten herausstellen: eine gesunde, mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur basierend auf einer Vielzahl von Familienunternehmen, deren „westfälischen Charakter“ auch Kunden auf dem internationalen Markt als Qualitätsmerkmal anerkennen und schätzen; eine verlässliche, qualifizierte und motivierte Arbeitnehmerschaft; eine kulturelle Vielfalt und ein enorm breites bürgerschaftliches Engagement. Die Stiftung Westfalen-Initiative verfolgt daher seit ihrer Gründung das Ziel, diese Stäken ins Bewusstsein der Menschen zu rufen, sowohl in der Region als auch außerhalb. Dazu braucht es ganz neue Veranstaltungsformen und Kooperationen, die ein jugendliches Publikum ansprechen und zugleich ein unverbrauchtes Westfalenbild präsentierten, das zeigt: Die Menschen […]

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