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Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung in der Vereinsarbeit

Digitales Seminar:  Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung in der Vereinsarbeit

Achtsamkeit steigern (Zielgruppe: weiße Personen) – rassismuskritisch denken und handeln lernen

Dienstag, 8. Februar 2022, 17-19 Uhr

Rassismus ist als Diskriminierungsform ein strukturelles Problem, leider als solches aber von weißen Menschen kaum erkannt. So auch in Deutschland. Vielfach wird es als ein Problem von „Nazis“ angesehen und oft hört man den Satz „ich bin ja nicht rassistisch, aber …“. Aber … alle nicht-weißen Menschen, nicht nur in Deutschland, erfahren permanent Rassismus. Und: weiße Menschen weltweit profitieren von Rassismus – meist ohne dies zu merken.

Für diese Problematik soll die Achtsamkeit gesteigert werden – für diskriminierende gesellschaftliche Machtverhältnisse speziell bezüglich „race“. Woher kommt Rassismus, wie wirkt er, sowohl im Alltag als auch konkret in meiner Vereinsarbeit? Wie lässt er sich erkennen? Wie bekämpfen? Wie verlerne ich als weiße Person rassistisch zu sein – denn die wenigsten wollen dies bzw. tun es unbewusst – aber das macht das Problem nicht kleiner, sondern schwerer zu bekämpfen. Dafür braucht es Achtsamkeit – rassismuskritisches Denken und Handeln!

Referent: Nils Witt, dimecomo.de

Teilnahme: kostenlos

Anmeldungen bitte per Mail unter Angabe Ihres Namens, Ihres Vereins und Ihrer E-Mail-Adresse an    westfalen-akademie@lagfa-nrw.de

Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und rechtzeitig den Zoom-Link sowie Hinweise zur Teilnahme an Ihrem Computer. Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte in NRW weiterleiten.

Die mehr als 600.000 Vereine in Deutschland sind Ausdruck von individueller Verantwortungsübernahme und Eigeninitiative. Sie sind ein aktives Element der Zivilgesellschaft vor Ort und stärken das Gemeinwesen. Die Anforderungen an die ehrenamtlich Engagierten steigen und obwohl das Engagement auf Freiwilligkeit und dem Einsatz privater Zeit basiert, sehen sich die Aktiven immer neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Neben der Projektarbeit in den Vereinen kommen sperrige allgemeine und organisatorische Themen (DSGVO u. a.) in den Blick und erschweren die Arbeit von Vorständen und Verantwortlichen.

Die Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl, der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen (lagfa NRW e. V.) möchten mit einer Seminarreihe für Ehrenamtliche das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen und darüber hinaus stärken, indem sie ein Angebot für die oben genannten Anforderungen an die Vereins-Engagierten schaffen. Ziel ist es, ein kostenloses und niedrigschwelliges Fortbildungs-Angebot zu schaffen, welches die praktische Vereinsarbeit erleichtern soll.

  • Datum 6. Januar 2022
  • Schlagwörter Aktuelles, Termine