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Juli 2020

 

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aktuell Informationen aus Westfalen-Lippe

Neuer Wettbewerb für Ehrenamtler

Um das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen zu stärken, hat die Stiftung Westfalen-Initiative zum sechsten Mal den Ehrenamtswettbewerb „WestfalenBeweger“ ausgeschrieben. Preisgelder bis zu 35.000 Euro stehen zur Verfügung. Bis zum Bewerbungsschluss am 23. März lagen rund drei Dutzend Anträge vor, über die die Jury in nächster Zeit entscheiden wird. Bei der Neuauflage gilt allerdings ein geänderter Modus. Bislang gab es Förderpreise für erstklassige, bereits praxiserprobte Projekte. Künftig werden im Sinne eines Qualifizierungsstipendiums bis zu zehn tolle neue Ideen auf den Weg gebracht und mit einem Startgeld von jeweils 2.000 Euro ins Wettbewerbsjahr geschickt. Die Westfalen-Initiative begleitet und unterstützt die Bewerber bei der Umsetzung ihrer neuen Ideen, für die ein knappes Jahr Zeit besteht. Dann vergibt die Jury in einer zweiten Wettbewerbsstufe weitere 15.000 Euro an die Preisträger, die während einer Feier ausgezeichnet werden. Weitere Details und ein Bewerbungsformular finden sich auf der Internetseite www.westfalen-initiative.de.

 

Gewinn sichert Klassenfahrt

Großer Jubel in der Klasse von Lehrerin Sarah Sachse an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Horstmar: Die Schülerinnen und Schüler haben 300 Euro beim Gewinnspiel im Westfalen-Rätselbuch gewonnen. Mit dem Betrag soll ein Ausflug zur Atta-Höhle in Attendorn finanziert werden. Ihr Wissen und ein Quäntchen Glück haben den Schülern den dritten Preis beschert, den Dr. André Wolf, Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative, Andreas Löbbe, Leiter der Stabsstelle Kommunikation des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, und Tomas Rensing, Presseprecher des Coppenrath Verlages, für die drei Kooperationspartner überreichten. Nach intensivem Durcharbeiten des Rätselbuches hatten die Schülerinnen und Schüler aus Horstmar „Teutoburger Wald“ als gesuchten Begriff ermittelt und notierten stolz auf die von allen unterschriebene Postkarte „Wir haben die Lösung!!!“.

Der glücklichen Gewinner-Klasse von Lehrerin Sarah Sachse gratulierten (mittlere Reihe v.l.) Andreas Löbbe, Julia Vogel, Tomas Rensing, Dr. André Wolf und Wolfgang Haag.

 

Nathanael Liminski (l.) und Dr. Peter Paziorek bekräftigten die wichtige Rolle Westfalens in NRW. Foto: Joachim Busch

Liminski: Westfalen ist  Kraftzentrum

Der Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, hat Westfalen die Unsterstützung der Landesregierung zugesagt. „Die ländlichen Regionen in Nordrhein-Westfalen sind – anders als in vielen anderen Bundesländern – Wachstums- und Innovationstreiber. Dies wollen wir aus Düsseldorf weiter fördern“, erklärte Liminski. Er war Gast des Vereins Westfalen-Initiative und bezeichnete Westfalen als "eines der wirtschaftlichen Kraftzentren unseres Landes". Er verwies zudem auf viele Innovationsprojekte in der Region und bezeichnete die Entwicklung von Dörfern mit weniger als 2.000 Einwohnern,  den Fachkräftemangel, die Verbesserung der Infrastruktur und die Duale Ausbildung als Schwerpunkte, die die Landesregierung gemeinsam mit und in Westfalen angehen werde.

Dr. Peter Paziorek, Vorsitzender des Vereins Westfalen-Initiative, verdeutliche, dass Westfalen nicht vergessen werden dürfe. „Wir wollen bei wichtigen Entscheidungen nicht zu spät kommen. Daher suchen wir den engen Kontakt zur Landesregierung“. So dürfe es nicht wieder - wie in der Diskussion über den Landesentwicklungsplan unter der Vorgängerregierung - passieren, dass bei wesentlichen Aussagen über die raumpolitische Ordnung Nordrhein-Westfalens nicht auch auf Westfalen Bezug genommen werde, sagte Paziorek und ergänzte: "Die Region wünscht Anerkennung und Unterstützung durch die Landesregierung sowohl in struktureller als auch in kultureller Hinsicht.“

 

Zukunftsaufgaben in Westfalen diskutierten (v.l.) Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative, Beiratsvorsitzender Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick, Uta Schneider, Geschäftsführerin Regionale 2016, Dr. Peter Paziorek, Vorstandsvorsitzender des Vereins Westfalen-Initiative, Präsident Dr. Fritz Baur und Vorstandsmitglied Dr. Hasan Sürgit vom DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.

Beirat diskutiert Zukunftsaufgaben

Die Profilierung der Regionalen als Modellregionen war ein Schwerpunktthema der jüngsten Beiratssitzung des Vereins Westfalen-Initiative im münsterischen Tagungshotel Dunant des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Auftakt war eine fachkundige Führung durch das Zentrum für Transfusionsmedizin sowie Erläuterungen über Organisation und Arbeitsweise des DRK. Anschließend erläuterten Uta Schneider, Geschäftsführerin Regionale 2016, und Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur und Regionale 2025, dass Projekte der Regionalen möglichst nicht nur Antworten auf Fragen wie demographischen Wandel geben, sondern übertragbare Lösungsansätze liefern auch für andere Regionen mit ähnlichen Voraussetzungen. Besonders die Regionale 2025 in Südwestfalen möchte dabei ganz neue Wege gehen und bindet aktiv die jüngere Generation ein. Neben der Digitalisierung sind als zentrale Themen Land-Leben, Stadt-Leben und Nischen der Wirtschaft geplant. Im weiteren Sitzungsverlauf diskutierten die Beiratsmitglieder einen verstärkten Wissenstransfer zwischen den westfälischen Teilregionen sowie den Brückenbau ins Ruhrgebiet als mögliche Aufgaben der Westfalen-Initiative.

 

14 Frauen und vier Männer haben sich bei EfI erfolgreich zu ehrenamtlichen Senior-Trainerinnen und -Trainer weitergebildet.

Preis dient der Qualifizierung

Berechtigte Freude beim Bielefelder Verein "Erfahrungswissen für Initiativen (EfI)": 14 Frauen und vier Männer haben erfolgreich das Qualifizierungsprogramm für ehrenamtliche Senior-Trainerinnen und -Trainer abgeschlossen. Sie verstärken das Team, zu dem nun insgesamt etwa 80 engagierte Mitarbeiter gehören, die in der nachberuflichen Phase den eigenen Erfahrungs- und Wissensschatz in Form eines bürgerschaftlichen Engagements weitergeben. Die Ausbildung der neuen Mitarbeiter möglich gemacht hat unter anderem das Preisgeld, das der Verein EfI im vergangenen Jahr beim Ehrenamtswettbewerb "Westfalen bewegt" der Westfalen-Initiative gewonnen hat.

 

Heimat wird zentrale Identitätskategorie

Die NRW-Landesregierung geht daran, den Heimatbegriff mit Leben zu füllen und ihn zu einer zentralen Kategorie regionaler Identität zu entwickeln. Ein Beitrag dazu war der Heimatkongress, den das zuständige Fachministerium am 17. März in der Halle Münsterland ausrichtete. Die Westfalen-Initiative hat den rund 500 Teilnehmern zum Abschluss als Gruß aus Westfalen eine Tüte Blumensamen geschenkt. Die damit verbundene Aufforderung "Bring Deine Heimat zum Blühen" ist sowohl ganz direkt auf die Blütenpracht bezogen als auch im übertragenen Sinne gemeint. In einem ersten Schritt hatte das Ministerium gut 30 Prominente und Repräsentanten aller Bereiche des öffentlichen Lebens gewonnen, die prägnant formulieren, was für sie Heimat ausmacht. Vorgestellt werden die #Heimatbotschafter in den sozialen Medien Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und auf der Internetseite des Ministeriums. Mit dabei ist auch Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Vorstandsvorsitzender der Westfalen-Initiative. Ihn zitiert das Heimatministerium mit der Aussage "Heimat ist Westfalen - erdiges Land, kernige Menschen, vielfältige Landschaften und starke Wirtschaft". Ein weiterer Heimatbotschafter - neben unter anderem Schalke-Boss Clemens Tönnies, der westfälischen Präses Annette Kurschus und Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung - ist Mithat Gedik. Das Ministerium wurde auf den muslimischen Schützenkönig aus Werl, dessen Glaube seinem Amt zunächst im Wege stand, aufmerksam während der Heimat-Veranstaltung der Westfalen-Initiative mit Ministerin Ina Scharrenbach in Nottuln-Appelhülsen.

 

Tolle Anerkennung für „pro anima“

Einen guten 38. Platz hat das Kooperationsprojekt „pro anima“ von Caritasverband Datteln und Haltern am See e.V. sowie Sozialpsychiatrischem Dienst – Fachdienst Gesundheit im Kreis Recklinghausen beim Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2017 erreicht. Dank zahlreicher Stimmen beim Online-Voting gewann das Team ein Weiterbildungsseminar und erlebte eine tolle Preisverleihung in Berlin. Nominiert worden war „pro anima“ von der Westfalen-Initiative, die das Projekt 2016 im Rahmen des Wettbewerbs „Westfalen bewegt“ ausgezeichnet hatte.

Grüne Oasen öffnen ihre Tore

Unter dem Motto „Gartenraum-Sommertraum“ präsentieren sich am 9. und 10. Juni 2018 gräfliche Anlagen ebenso wie elegante Kurparks oder private idyllische Oasen beim 7. „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“. Dabei zeigen sich kunstvolle Privatgärten und prachtvolle Anlagen von ihrer besten Seite. Viele der grünen Oasen sind nur an diesem einen Wochenende im Jahr öffentlich zugänglich. Führungen, manchmal zu speziellen Themen, Konzerte oder Lesungen bringen den Gästen das grüne Kulturgut näher. Neben den vielen Privatgärten gibt es in Westfalen-Lippe mehr als 600 kulturell herausragende Gärten und Parks. Diese Gartenkultur ist ein wesentlicher Teil der Identität der Region. „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ ist eine Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Projektes „Kultur in Westfalen“, das maßgeblich von der Westfalen-Initiative und vom NRW-Kulturministerium gefördert wird.

Ministerin besucht Kulturkonferenz

Die achte Westfälische Kulturkonferenz 2018 ist am Donnerstag, 4. Oktober 2018, von 10 Uhr bis ca. 17 Uhr in Gütersloh. Ehrengast wird NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sein. Die regelmäßigen Kulturkonferenzen sind Bestandteil des Projektes „Kultur in Westfalen“. Es wird getragen von der LWL-Kulturstiftung und der Stiftung Westfalen-Initiative und gefördert vom NRW-Kulturministerium. Es will die kulturelle Infrastruktur in Westfalen-Lippe stärken und damit zur Profilbildung der Region beitragen. Dazu werden Kulturakteure gezielt und punktuell zusammengebracht, immer in gesamtwestfälisch-lippischer Perspektive. Ziel ist es, noch mehr gemeinsames Handeln sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene zu befördern.

Im Herbst wird´s wieder kriminell

Zahlreiche bekannte Krimigrößen werden vom 15. September bis zum 10. November bei der neunten Auflage von Europas größtem internationalen Krimifestival „Mord am Hellweg“ dabei sein. An 56 Tagen präsentiert die Biennale, zu deren Hauptförderern die Westfalen-Initiative gehört, rund 150 Veranstaltungen an 100 Spielstätten mit 150 Krimistars aus der ganzen Welt und 400 Künstlern insgesamt. Seit Anfang Februar läuft der Kartenvorverkauf für erste Veranstaltungen, darunter die begehrte Auftaktgala am 15. September im Circus Travados in Unna mit Fritz Eckenga und Joe Bausch. Karten sind erhältlich über den Veranstaltungskalender, beim Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V., Tel. 02303 963850, sowie bei den lokalen Vorverkaufsstellen.

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Redaktion: Christoph Boll (V.i.S.d.P), Stiftung und Verein Westfalen-Initiative
Piusalle 6, 48147 Münster, Telefon: 0251 5916424 Fax: 0251 5913249,
E-Mail:  boll@westfalen-initiative.de