Die Projekte

 

Westfalen 2020 – die Zukunftskonferenz wirkt nachhaltig

 

Die 88-seitige Broschüre dokumentiert eindrucksvoll die Ergebnisse der Zukunftskonferenz „Westfalen 2020“ mit Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft, Hochschulen, Kultur und Politik udn verdeutlicht wie erfolgreich die Konferenz bei der Entwicklung einer Vision für Westfalen war und welche Strategien zu ihrer Realisierung erarbeitet wurden. Dokumentiert wird auch die Nachhaltigkeit dieser Zukunftskonferenz, die sich gegenüber ähnlichen Veranstaltungen dadurch besonders auszeichnet, dass sie auch konkrete Projektideen hervorbrachte. Diese Ideen befanden sich zum Zeitpunkt der Publikation teilweise schon in der Umsetzung.


Vision und Szenario decken die für die Zukunft Westfalens wesentlichen Themenbereiche ab: Von Wirtschaft über Bildung und Wissenschaft, Agrotourismus und Freizeit bis zu Kultur und Marketing werden Trends und Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Viele der aufgezeigten Trends gelten nicht nur für Westfalen, sondern global. Die Region hat jedoch in allen Bereichen ihre spezifischen Schwächen, die es auszugleichen gilt, und Stärken, die es zu fördern gilt. Um Westfalen als Standort zu profilieren, wurde darüber hinaus der Grundstein zur Bildung einer „Marke Westfalen" gelegt. Marketingexperten aus den westfälischen Teilregionen beschäftigten sich mit der Frage, welche Eigenschaften Westfalens hierfür herangezogen werden können. Auf den Ergebnissen kann aufgebaut werden, wie die Entwicklung des Projekts „Dachmarke Westfalen" eindeutig zeigt.


Die Vielzahl guter Projektideen belegt, wie inspirierend die Konferenz auf die versammelten Experten gewirkt hat und wie engagiert diese sich mit der Zukunft ihrer Region beschäftigt haben. Die Bandbreite reicht von einer gezielteren Berufsorientierung für junge Leute über die Verbesserung der Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement bis hin zur Einrichtung eines westfälischen Kompetenzzentrums für gesundheitliche Prävention. Die Universitäten wollen sich untereinander und mit der Wirtschaft enger vernetzen, um die Ideen junger Leute besser einzubringen und sie zu Patenten werden zu lassen.
Die unterschiedlichen Projekte der Zukunftskonferenz eint, dass sie beide Stiftungszwecke fruchtbar miteinander verbinden. Sie bringen Westfalen auch durch konsequente Anwendung des Subsidiaritätsprinzips und bürgerschaftlichen Engagements voran. Die methodische Verbindung der beiden Stiftungszwecke ist hier eine Quelle der Kreativität. Die Zukunftskonferenz hat deutlich gemacht, welches Potenzial im Ansatz der Stiftung steckt.