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Zentrum für Lichtkunst, Unna

 

Westfalen erfahren 2002 - Westfälische Spitzenleistungen erfahren

 

Zusammen mit dem Institut für Sportkultur und Weiterbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) hat die Westfalen-Initiative vom 6. bis zum 13. Juli 2002 eine Radtour durch alle Teilregionen Westfalens durchgeführt. Den Teilnehmern, vorwiegend Journalisten und Politiker aber auch interessierte Privatpersonen, den Medien und der Bevölkerung wurden westfälische Spitzenleistungen aus den Bereichen Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Sport sowie Wissenschaft und Technologie präsentiert.

 

Mit der Tour ist es hervorragend gelungen, einerseits die Besonderheit, Vielgestaltigkeit und auch die Liebenswürdigkeit Westfalens aufzuzeigen und andererseits die besonderen Kompetenzen und Errungenschaften aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darzustellen. Mit diesen Botschaften wurde das Bewusstsein für die Region als weltoffene Heimat geschärft und auf die Attraktivität Westfalens als Wirtschaftsstandort und zukunftsfähiger Lebensraum hingewiesen. Damit wurde und wird die Bereitschaft gefördert, sich mit Westfalen-Lippe zu identifizieren und sich für seine Zukunft zu engagieren.

 

Die einzelnen Teilregionen wurden in den acht Tagesetappen fokusartig beleuchtet: Von Ostwestfalen-Lippe hinunter ins Siegerland und Wittgensteiner Land, über das Sauerland und das westfälische Ruhrgebiet ins Münsterland. An allen Orten und bei allen Institutionen, die die Teilnehmer von „Westfalen erfahren“ kennen gelernt haben, wurde stets deren Bedeutung für Westfalen herausgestellt. Exemplarisch sei STEAG microParts in Dortmund genannt, ein Betrieb aus dem Bereich der Mikrosystemtechnologie, in dem der Standort Dortmund führend in ganz Europa ist. Die Radtour bot die Möglichkeit, nachhaltige Eindrücke aufzunehmen, die westfälisch-lippische Landschaft intensiv zu erleben und geschichtlich wie architektonisch und wirtschaftlich interessante Errungenschaften miteinander zu verbinden.

 

Eine Reise durch die westfälischen Teilregionen ist ein für die Stärkung der regionalen Identität und für die Bewusstseinsbildung ausgezeichnet geeignetes Instrument, denn sie kann ein Gemeinschaftsgefühl in der Region schaffen und die Region selbst erfolgreich vermarkten. Das Rad als Hauptfortbewegungsmittel wurde sehr positiv aufgenommen. Nicht nur, dass das Fahrrad in vielen Gegenden Westfalens sehr beliebt ist; es ermöglichte vor allem eine besondere Wahrnehmung der Landschaft und erleichterte die Kommunikation zwischen den Teilnehmern.

 

Wo immer die Tour Station machte wurden die Teilnehmer von Bürgermeistern, Landräten, Vertretern örtlicher und regionaler Institutionen sowie Mitgliedern des Bundes- und des Landtages empfangen. Die zahlreichen ausführlichen Medienberichte über die Tour in Zeitung, Radio und Fernsehen zeugen vom großen Erfolg des Projekts „Westfalen erfahren“: Die Öffentlichkeit wurde auf die Besonderheiten der gesamten Region Westfalen-Lippe und gleichzeitig auf die Aktivitäten der Westfalen-Initiative aufmerksam. Zudem hat die Tour für Stiftung und Verein Westfalen-Initiative viele Türen geöffnet und Kontakte geschaffen, die für die weitere Arbeit unabdingbar sind.