Die Projekte
Die Teilnehmer/-innen und Lehrenden der Summer School 2010 in Edinburgh


Summer School „Regions in Europe"

 

Die Standing Group on Federalism and Regionalism des European Consortium for Political Research (ECPR) hat – unterstützt von der Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl – in den Jahren 2003-2005 sowie 2009-2011 je eine Summer School für Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und fortgeschrittene Studenten) veranstaltet.

Die Summer School bot Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Experten aus dem Fachgebiet über das eigene Projekt (Dissertation, Examensarbeit, Forschungsprojekt etc.) auszutauschen. Darüber hinaus wurde in den Workshops von namhaften Fachleuten der neueste Stand der Forschung über Regionen dargestellt und diskutiert.

In der diesjährigen - letzten - Summer School stand der Aspekt der regionalen Identität und regionaler Eigenständigkeit besonders im Mittelpunkt. Wie können regionale Identitäten im politischen System berücksichtigt werden? Sind föderale Systeme eher geeignet, dem Streben nach regionaler Eigenständigkeit zu begegnen? Inwieweit beeinflusst die europäische Integration die Fähigkeit von Staaten, mit regionalistischen Bestrebungen umzugehen?

Mit der letzten von insgesamt sechs Summer Schools, die vom 2.-10.9.2011 in Canterbury stattfand, wurde die ECPR Summer School „Regions in Europe“ abgeschlossen. Auch im Jahr 2011 waren wieder zwei Nachwuchswissenschaftler aus Westfalen dabei, die sich mit Westfalen und Subsidiarität beschäftigten. Bei Christian Miesner von der Universität Münster war es die lokale Sicherheitspolitik, Heike Schreckenberg aus Paderborn beschäftigte sich mit dem Gleichgewicht der Machtverteilung im Rahmen des Subsidiaritätsprinzips.

Die Summer Schools haben gezeigt, dass es sich lohnt, sich wissenschaftlich sowohl mit Westfalen als auch mit dem Subsidiaritätsprinzip zu beschäftigen. Es gilt nun, andere Wege zu finden, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Westfalen und dem Subsidiaritätsprinzip zu stimulieren.