Die Projekte

Westfälische Philosophie-Akademie für Schüler

 

Die Stiftung Westfalen-Initiative ist zusammen mit der Josef-Pieper-Stiftung, der Westfälischen Wilhelms-Universität, der Akademie Franz-Hitze-Haus und der Bezirksregierung Münster Träger der "Westfälische Philosophie-Akademie für Schüler". Hier werden jedes Jahr die nordrhein-westfälischen Kandidaten für die Teilnahme an der jeweiligen "Internationalen Philosophie-Olympiade" ausgewählt und ein Vorbereitungsseminar mit ihnen durchgeführt, zuletzt im Januar 2002.
Angesichts einer wachsenden Zahl unterschiedlicher Wertorientierungen, Kulturen und Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft wird es immer wichtiger, jungen Menschen deutlich zu machen, welche Werthaltungen hinter bestimmten Entwicklungen und Entscheidungen stehen. Gleichzeitig gilt es, zum Nachdenken darüber anzuregen, welche ethischen Kriterien es für eine verantwortliche Gestaltung unserer Gesellschaft gibt.
Die Philosophie-Akademie möchte deshalb über die Anregung von Forschungsgeist, leistungsorientierter intellektueller Aktivität und denkerischer Originalität hinaus die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit grundlegenden gesellschaftlich-philosophischen Fragen und den ethischen Fundamente einer menschlichen Gesellschaft motivieren. Dies geschieht sowohl durch die didaktisch gelenkte Beschäftigung mit vorgegebenen philosophischen Fragestellungen als auch die persönliche Begegnung und den informellen gedanklichen Austausch untereinander.
Darüber hinaus wird durch die Kooperation mit der Josef-Pieper-Stiftung, die den Teilnehmenden Unterlagen und Buchpreise zur Verfügung stellt, das Denken und Werk dieses westfälischen Philosophen verbreitet.
Im Jahr 2001 errangen die von der Westfälischen Philosophie-Akademie ausgewählten Teilnehmerinnen bei der Endausscheidung in den USA den ersten und den dritten Platz. Die Sieger 2002 waren Conrad Mummert aus Grevenbroich und Philipp Lamprecht aus Münster, die sich beide mit Ludwig Wittgenstein beschäftigten.